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So treffen sie die richtige Entscheidung

Stand Up Paddling hat sich innerhalb kurzer Zeit von einer Nischensportart zum absoluten Trend im Wassersport entwickelt, der immer mehr Anhänger findet. SUP-Nation verrät Ihnen, worauf es bei einem SUP Board Kauf ankommt und wie Sie die richtige Entscheidung treffen.

Was sie beim Kauf eines SUP Boards beachten müssen

Bei der Suche nach dem richtigen SUP Board spielen die folgenden Kriterien eine Rolle: 

  1. Boardtyp 
  2. Board-Klasse
  3. Maße
  4. Material
  5. Form des Rumpfes 
  6. Zubehör 
  7. Preis

1. SUP Board Typ - Hardboard oder iSUP ?

Grundsätzlich werden zwischen 2 Typen SUP Boards unterschieden: 

2. SUP-Board Klassen - Welches board für welches Einsatzgebiet ?

Grundsätzlich werden zwischen 2 Typen SUP Boards unterschieden: 

Aufblasbares SUP Board (iSUP) : Einsteiger, Fortgeschrittene

Inflatable SUP Boards oder kurz iSUPs bestehen aus robustem PVC oder Polyurethan, dass selbst bei Berührungen mit Felsen und scharfen Kanten nicht kaputt geht. Ein aufgeblasenes iSUP ist fast so fest wie ein Hardboard, aber mit einer deutlich weicheren Oberfläche und geringerem Gewicht.

  • Transport & Lagerung

    iSUPs lassen sich zusammenrollen und oft in einer mitgelieferten Tasche verstauen. Dadurch wird die Lagerung und der Transport einfacher.

  • Umfangreiches Zubehör

    Oft wird viel Zubehör mitgeliefert, wie Paddel, Pumpe und eine passende Tasche. Alles was man eben braucht um direkt auf das Wasser zu gehen.

  • Preis

    Der Preis der Boards ist oft erheblich günstiger als die der Hardboards.

  • Fahrverhalten

    Das Fahrverhalten der iSUPs ist etwas schlechter als das der Harboards. Dieser Unterschied wird jedoch erst bei langen Touren und für Profis ersichtlich.

  • Geschwindigkeit

    Sie haben eine geringe Geschwindigkeit.

Hardboards: Fortgeschrittene & Sport

Feste SUP Boards bestehen aus Materialien wie Carbon, Holz oder Kunststoff. Sie verfügen in der Regel über sehr gute Fahreigenschaften und zeigen eine herausragende Performance im Wasser. 

  • Tiefe & Stabilität

    Hardboards liegen tiefer und stabiler im Wasser.

  • Geschwindigkeit

    Höhere Geschwindigkeit und effektiver paddeln ist ein großer Vorteil der Hardboards.

  • Rumpfformen

    Durch die verschiedenen Formen und Größen eignen sich Hardboards auch für Wellenreiten und Fahrten durch wildere Gewässer.

  • Transport

    Der Transport und die Lagerung Bedarf viel Platz und ist Kosten intensiver,

  • Preis

    Die Preise sind teurer, da das Material hochwertige und teurer ist als das der iSUPs.

2. SUP-Board Klassen - Welches board für welches Einsatzgebiet ?

Für die Qualitätsbeurteilung der Materialien muss hier zwischen den beiden Boardtyp Klassen unterschieden werden.

Die Boards haben mit der Zeit sehr viele Anwendungsgebiete hinzugewonnen und werden nicht mehr nur für Touren sondern auch für Wildwasserfahren und Yoga auf dem Wasser genutzt. 

Je nach Anwendungszweck gibt es verschiedene Board Klassen. Die sich jeweils auf den spezifischen Anwendungszweck beziehen. 

Die meisten produzierten iSUPs sind für die verschiedenen Nutzungsarten geeignet. Das Allrounder Board ist daher meist mittellang und hat eine rundliche Bauweise und weiche Kanten. Es eignet sich gut für Einsteiger und unregelmäßige Paddler.

Für längere Strecken, eignen sich die sogenannten Touring Boards am besten. Sie sind länger als die Allrounder und weniger rund an Heck und Bug. Dies hat zur Folge, dass der Wasserwiederstand reduziert wird und die Boards einen besseren geradeaus Lauf haben. Das bedeutet das man seltener umgreifen muss der spitze Unterwasserrumpf mach das Board schneller als einen Allrounder. 

Race Boards sind für das Erreichen von hohen Geschwindigkeiten ausgelegt. Diese Eigenschaft bedarf einer gewissen Länge, diese ist kann bis zu 450 cm sein. Der Rumpf des Board erinnert eher an ein Rennruderboot. Einige Modelle verfügen daher über ein mit dem Fuß bedienteres Steuerruder.

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3. SUP Board Größe - Welche Maße sollte ein SUP Board haben ?

Die Größe des Board hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Fahreigenschaften. Für die Wahl deines SUPs solltest du also folgende Größen betrachten: 

  • Länge
  • Breite 
  • Dicke des Boards

Größen Empfehlung SUP Boards

Gewicht

Länge in cm

Länge in inch

Breite

Bis 60 KG

310 - 340 cm

10.1'' - 11.2''

75 cm

Bis 70 KG

310 - 340 cm

10.1'' - 11.2''

78 cm

Bis 90 KG

340 - 370 cm

11.2'' - 12.1''

80 cm

Über 90 KG

ab 12.1''

ab 12.1''

ab 80 cm

Der Einfluss der Länge: Bestimmt über Geschwindigkeit und Wendigkeit

Die meisten iSUPs sind zwischen 9.5 und 12.1″ inch lang. Bei dieser Länge zeigt sich eine gute Kombination aus Stabilität,Speed und Wendigkeit. Kurze Boards sind wendiger als längere Boards. Lange Boards finden meist Anwendung als Race Boards oder Touring Boards sind daher deutlich weniger stabil.

  • Tipp

    Als Faustregel lässt sich sagen, dass das Board mindesteins ein Paddelblatt Länger sein soll als die eigene Körpergröße. Ein Paddelblatt entspricht einer Länge von 25 cm.

Der Einfluss der Breite: Bestimmt über Wendigkeit und Stabilität

Breite Boards bieten mehr Standfläche und sind immer stabiler und haben eine höhere Kippstabilität als schmalere. Dadurch geht aber Geschwindigkeit und Wendigkeit verloren. Schmale Boards dagegen sind weniger stabil im Wasser und finden meist bei Fortgeschrittenen Paddlern ein Zuhause.

  • Tipp

    Paddler die gerade erst einsteigen sollten sich ein Board mit einer Breite von mindestens 79 cm suchen, um einen sichern Start und Stand zu haben.

4. SUP Board Material - Aus welchen Material sollte das SUP Board bestehen ?

Hier muss eine Unterscheidung zwischen den aufblasbaren Boards und den Hardboards gemacht werden, da für die Produktion hier sehr viele verschiedene Materialien verwendet werden. 

Hardboards sind eher seltener. Es gibt Sie aber in einer großen Materialvielfalt: 

  • Holz 
  • Carbon 
  • Polyester
  • Holz 
  • Polyethylen

Aufblasbare SUP Boards müssen aus reißfesten Materialien bestehen. In der Regel wird PVC verwendet, da dieses strapazierfähig, leicht und langlebig ist.

  • Tipp

    Achtet darauf das Doppelstiching verwendet wurde und die Nähte gut verklebt sind.

  • Tipp

    Wichtig für alle Boards ist das Deck Pad. Dieses muss rutschfest sein und angenehm, da Ihr auf diesem Pad den ganzen Tag stehen wollt.

5. SUP Board Rumpf - Wie sollte der Rumpf des SUP Boards gestaltet sein ?

Ein gleitender Rumpf ist flach und eignet sich daher gut für schnelle Wendungen, erreicht aber weniger Geschwindigkeit. Er findet sich vor allem bei Wave Boards und Allroundern. Inflatables haben fast immer einen solchen Rumpf.

Bei diesem Rumpf wird das Wasser beim Fahren verdrängt und unter das Board geschoben. Somit hat es einen besseren Geradeauslauf, es werden höhere Geschwindigkeiten erreicht.  Touring SUP Boards sind beispielsweise mit solchen Rümpfen ausgestattet.

5. SUP Zubehör - Welches Zubehör ist beim SUP Board enthalten ?

Für das Stand Up Paddling werden neben dem Board selbst mindestens noch folgende Ausrüstung benötigt:

  • ein Paddel,
  • die Sicherheitsleine,
  • eine Luftpumpe (bei aufblasbaren Boards).

Daher lohnt sich vor dem Kauf ein Vergleich des inkludierten Stand Up Paddle Zubehörs. Besonders aufblasbare Boards werden häufig als ganzes Set angeboten, wo neben dem Board noch zahlreiche Zubehörteile inklusive sind. Diese Sets richten sich gerade an Einsteiger, die oft gleich loslegen wollen oder über keinerlei Ausrüstung verfügen.

6. SUP Board Preis - Wie teuer sollte ein SUP Board sein ?

Bei den SUP Boards und den unzähligen Anbietern reicht die Preis Spanne von 200 bis weit über 1000 Eur.

SUP Boards unter 400 Euro ?

Im unteren Preisbereich unter 400 Euro sind bereits gute iSUP Modelle erhältlich, die vor allem für die Bedürfnisse von Anfängern vollkommen ausreichen. Gelegentlich haben auch Discounter wie Aldi und Lidl SUP Modelle in dieser Preisspanne im Angebot. 

SUP Boards über 400 Euro ?

Im mittleren Preisbereich von 400 bis 1000 Euro finden sich sowohl iSUPs als auchHardboards, die qualitativ hochwertiger sind als günstigere Modelle und auch Fortgeschrittene zufriedenstellen.